NDH
header_nternehmen_b37Y7043

Bin­nen­hä­fen "kön­nen Um­welt"

Binnenhäfen sind Kraftzentren – für die Wirtschaft, für die Region und für die Menschen vor Ort. Durch ihre trimodale Anbindung an Straße, Schiene und Wasserstraße sind sie logistische Knotenpunkte.

Doch Binnenhäfen können mehr. Binnenhäfen „können Umwelt“. Sie zeigen eindrucksvoll, dass wirtschaftliche Stärke und ökologische Verantwortung kein Widerspruch sind. 

Wie kann das sein? 

Binnenhäfen pro Umwelt. 5 Reasons Why.

 

1. Verlagerung vom Lkw auf Bahn und Schiff (Modal Shift)
Der Transport per Binnenschiff und Bahn spart gegenüber dem Lkw 60-80% CO2 ein.

Binnenhäfen ermöglichen eine solche Verkehrsverlagerung. Von der Emissionseinsparung profitiert die Natur, aber auch die Menschen der Region – etwa durch eine geringere Luftverschmutzung.

 

2. Weniger Verkehr, mehr Lebensqualität

Durch die intelligente Organisation von Warenströmen tragen Binnenhäfen dazu bei, Städte und Wohngebiete von Lastverkehr zu entlasten. Insbesondere zu nennen sind Großraumtransporte – etwa Windräder, oder Transformatoren.

 

3. Weniger Flächenverbrauch durch gebündelte Infrastruktur

Statt viele einzelne Lager- und Umschlagflächen zu verteilen, bündeln Häfen Funktionen an einem Ort – das schützt Landschaften und Naturflächen.

 

4. Drehscheiben für Kreislaufwirtschaft

Binnenhäfen bündeln große Mengen an Schrott, Altpapier, Glas, Kunststoffen, Holz und Baustoffresten. Diese Stoffe werden hier sortiert, aufbereitet und wieder in den Wirtschaftskreislauf zurückgeführt.

 

5. Schutz des Klimas durch kurze Wege

Binnenhäfen fördern regionale Wirtschaftskreisläufe und verkürzen Transportstrecken – das spart CO₂ und schont Ressourcen.

Nach­hal­tig­keit bei NDH - mehr als Um­welt­schutz

Gleichwohl der Schutz der Umwelt und des Klimas (E) wesentlich im Kontext Nachhaltigkeit ist, umfasst er doch heute so viel mehr. Soziale Aspekte (S) spielen hier ebenfalls eine Rolle wie aktive Governance- und Compliance Strukturen (G). Als NDH verschließen wir uns nicht vor diesen Bereichen. Ganz im Gegenteil: Unsere Nachhaltigkeitsstrategie flankiert den gesamten ESG-Bereich - aus Überzeugung den Wirtschaftsmotor der Region möglichst freundlich und minimalbelastend für Mensch und Umwelt zu gestalten. Zugleich stellen wir uns dadurch effizienter und zukunftssicher auf. 

Gleichwohl der Schutz der Umwelt und des Klimas (E) wesentlich im Kontext Nachhaltigkeit ist, umfasst er doch heute so viel mehr. Soziale Aspekte (S) spielen hier ebenfalls eine Rolle wie aktive Governance- und Compliance Strukturen (G). Als NDH verschließen wir uns nicht vor diesen Bereichen. Ganz im Gegenteil: Unsere Nachhaltigkeitsstrategie flankiert den gesamten ESG-Bereich - aus Überzeugung den Wirtschaftsmotor der Region möglichst freundlich und minimalbelastend für Mensch und Umwelt zu gestalten. Zugleich stellen wir uns dadurch effizienter und zukunftssicher auf. 

Unsere Nachhaltigkeits-Roadmap

Basis unserer Nachhaltigkeits-Roadmap stellen zwei Projekte dar, die wir in den Jahren 2024 und 2025 gemeinsam mit der Alumni-Beratungsfirma Oscar in Köln durchgeführt haben. Das Erstprojekt „Auf Kurs zur Nachhaltigkeit“ verfolgte das Ziel die Bedeutung als auch die Relevanz des Themas ESG für unser Unternehmen grundsätzlich herauszustellen. Workshops mit dem Management, dem Führungsstab und der Belegschaft dienten zur Identifizierung übergeordneter Handlungsfelder, welche nach gemeinsamer Beratung mit zielgerichteten Maßnahmen konkretisiert wurden. Die Leitziele unseres Unternehmens können der Abbildung entnommen werden. 

Als Folgeprojekt hat sich die NDH einem aufwändigen ESG-Screening in Form einer CSRD-konformen Doppelten Wesentlichkeitsanalyse unterzogen. Aus über 1000 möglichen Datenpunkten ist auf Basis zahlreicher Stakeholderbefragungen und interner Reflexionen ein Pool an KPIs ermittelt worden, der für NDH potentiell von Relevanz ist. Übergeordnete Fragestellungen bei der Identifizierung der KPIs sind gewesen, inwiefern wir mit unseren Geschäftstätigkeiten einen positiven wie negativen Einfluss auf Umwelt und Mensch haben, sowie umgekehrt, wie uns als Unternehmen eine sich ändernde Umwelt (etwa bedingt durch den Klimawandel) beeinträchtigen kann. Gleichwohl wir durch Anpassungen des CSRD Gesetzes formal nicht mehr einer Berichtserstattungspflicht unterliegen, nutzen wir die durch die Doppelte Wesentlichkeitsanalyse gewonnenen Erkenntnisse für unser internes ESG-Monitoring. 

Die übergeordneten ESG Leitziele der NDH

Digitalisierung

Digitalisierung bedeutet für die NDH, Arbeitsprozesse moderner, effizienter und ressourcenschonender zu gestalten – durch eine leistungsfähige IT-Infrastruktur und die schrittweise Umstellung analoger auf digitale Prozesse.

Nachhaltige Lieferkette

Eine nachhaltige Lieferkette schafft Transparenz über ökologische und soziale Kriterien und berücksichtigt diese bei der Auswahl von Lieferanten, Produkten und Partnern entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

Ressourcenreduktion

Ressourcenreduktion bedeutet, den Verbrauch von Energie, Wasser, Rohstoffen und anderen Ressourcen zu verringern, effizienter zu wirtschaften und Materialien möglichst wieder- und weiterzuverwenden.

Nachhaltige Belegschaft

Eine nachhaltige Belegschaft steht für ein Arbeitsumfeld, das Zufriedenheit, Wohlbefinden und nachhaltiges Handeln fördert und zugleich Mitarbeitende gewinnt, entwickelt und für Nachhaltigkeit sensibilisiert.

Nachhaltige Kommunikation

Nachhaltige Kommunikation steht für eine offene, transparente und verständliche Kommunikation zu unternehmerischen und nachhaltigkeitsrelevanten Themen – innerhalb der NDH und gegenüber externen Partnern und der Öffentlichkeit.

Nachhaltiges Hafengelände

Ein nachhaltiges Hafengelände nutzt seine infrastrukturellen Potenziale für eine nachhaltige Entwicklung, stärkt die Region und fördert die Zusammenarbeit und nachhaltige Entwicklung im gesamten Hafengebiet.

Un­se­re Nach­hal­tig­keits­bro­schü­re

Nachhaltigkeit machen. Und Kommunizieren.

Mit dem Ziel sowohl innerhalb unserer Reihen als auch gegenüber unseren Kunden, unseren Gesellschaftern und Kommunen sprechfähig beim Thema Nachhaltigkeit zu sein, planen wir erstmalig für unser Geschäftsjahr 2026 die Veröffentlichung einer freiwilligen Nachhaltigkeitsbroschüre im Laufe des Jahres 2027. Hierbei handelt es sich um keinen Bericht im klassischen Sinne, der sich an externen Standards orientiert. Vielmehr ist es wortwörtlich ein NDH-Bericht, der die für das Unternehmen faktisch relevanten KPIs transparent offenlegt.

Kein Schönreden, kein Verstecken: Echte Transparenz. 

Und das mit dem Ziel offen darzulegen, wo wir im Bereich ESG stehen;. Die Broschüre wird vermitteln, in welchen Themen wir bereits vorbildlich agieren, aber auch welche Bereiche durchaus noch Verbesserungsbedarfe aufweisen.  

Ein Projekt wie dieses macht besonders deutlich: Nachhaltigkeit ist Teamarbeit. 

Derzeit arbeitet abteilungsübergreifend ein Team an der Umsetzung des vorgenannten Projektes. Hierzu werden relevante Daten fortlaufend erfasst, konsolidiert und bewertet. Des Weiteren werden ESG-Interviews mit Fachexpertinnen und Fachexperten geführt, um nicht nur über uns als "das" Unternehmen zu sprechen, sondern auch Einblicke zu den Menschen dahinter zu ermöglichen. 

Seien Sie gespannt!

Ein Blick über die Ha­fen­gren­zen hin­aus...Kli­ma­neu­tral bis 2035

Mit diesem Ziel gründeten die Landeshauptstadt Düsseldorf, die IHK Düsseldorf sowie die Handwerkskammer und Kreishandwerkerschaft Düsseldorf den „Düsseldorfer Klimapakt mit der Wirtschaft“. Mit Unterzeichnung dieser Klimavereinbarung ist auch unser Anteilseigner, die Stadtwerke Düsseldorf, dem Klimapakt beigetreten.

Im Januar 2021 hat der Rat der Stadt Neuss ein „Integratives Klimaschutzkonzept (IKK)“ beschlossen. Bis zum Jahr 2035 will der Stadtkonzern klimaneutral werden und maximal so viel CO2 verbrauchen, wie die Natur aufnehmen kann. Unser zweiter Anteilseigener, die Stadtwerke Neuss, ist als städtische Tochter bei dem Vorhaben mit an Bord.

Im größeren Umfeld der NDH wirken somit vielfältige Nachhaltigkeitsbestrebungen, die es uns ermöglichen visiert und im Schulterschluss mit unseren Städten Nachhaltigkeit in seiner Gesamtheit zu denken. Eine gute Ausgangsvoraussetzung um den Weg in eine nachhaltigere Zukunft zu bestreiten...